jonas baeck

Sprecher, Schauspieler & Autor


Sprecherarbeit


Als Sprecher arbeite ich im Bereich TV-Kommentar, Hörspiel, Hörbuch, Voiceover, Zitator, Erzähler, u.a. für den WDR, den DLF, ARTE, Phoenix, Eins A Medien, Lübbe Audio, den C.H.Beck Verlag und Hörbuch Hamburg.

Im Bereich Live-Lesungen war ich u.a. für 1LIVE, den WDR-Literaturmarathon, die Kölner Literaturnacht, den KunstSalon Köln e.V., den Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., den Europäisches Laboratorium e.V., das Literaturbüro OWL und Hinterhoflesung Düsseldorf tätig.

Im Bereich Computerspielsynchronisation u.a. für „Star Wars Jedi: Fallen Order“, „Outriders“, „Final Fantasy VII Rebirth & Revelation“, „Diablo IV“ und „Borderlands 4“.

Im Bereich Werbung u.a. für Schöffel, Samsung und Schwäbisch Hall.

Fürs Kino habe ich zuletzt Édouard Sulpice in „Mein Leben, mein Ding“ synchronisiert.


Hörproben


TV-Kommentar

Katavi Nationalpark – ARTE
Undercover in Saudi-Arabien – WDR
Der wunderbare Udo Kier – ARTE
Wie Kriege enden – ARTE

Hörspiel / Hörbuch

Dann sind wir Helden – 1LIVE
Leben und sterben lassen – Hörbuch Hamburg
Erdsee – WDR
Die Brücke von London – Lübbe Audio

Voiceover / Zitator / Erzähler

Land unter – Phoenix
Lange Nacht über Heinrich Heine – DLF
Essay und Diskurs – Nuancen: Die Welt des Dazwischen – DLF
Der Allerwerteste – WDR

Werbung

Schöffel
Schwäbisch Hall
Samsung
„Brooklyn“

Mein Homestudio


Studio
Studiobricks ONE XXL

Mikrofon
Neumann TLM 103

Equipment
SPL Track One MK3 Premium
Motu M2
Beyerdynamic DT 770 Pro


Film & Fernsehen



Film & Fernsehen – Auswahl


2010
Hauptrolle im Kinofilm „Kleinstatthelden“

2011
Episodenhauptrolle in der SAT.1 Serie „Danni Lowinski“

2013 
Nebenrolle im Lars von Trier Film „Nymphomaniac“

2014
Nebenrolle im Kölner „Tatort“

2015 – 2017 
Durchgehende Nebenrolle in der VOX-Serie „Club der roten Bänder“

2018 
Hauptrolle im dokufiktionalen Kinofilm „Piramida Sunca“

2019 
Nebenrolle im Kinofilm „Club der roten Bänder – Wie alles begann“

2021
Nebenrolle im Münsteraner „Tatort“

2021 – 2023 
Durchgehende Nebenrolle in der ZDF-Serie „Lu von Loser“ 


Auszeichnungen


2006 
Bester Nachwuchsschauspieler für „Benny und Rob“ (Lüchow Open Shorts)

2016 
Deutscher Schauspielerpreis – Bestes Ensemble für „Club der roten Bänder“


Buch



Arbeit als Autor


2019 habe ich bei Kiepenheuer & Witsch mein erstes Buch
„Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld – Mit dem Roller nach Dublin“ veröffentlicht.

Als 23-jähriger Schauspielschüler verliebt sich Jonas Baeck Hals über Kopf in eine Kommilitonin – auf der Bühne, bei Romeo und Julia. Zu Beginn der Sommerferien fasst er einen ebenso verrückten wie romantischen Plan: eine Reise mit dem Roller nach Dublin. Als Liebesbeweis will er seiner Julia eine alte Shakespeare-Ausgabe mitbringen. Und als wäre das noch nicht genug, beschließt er: Wenn bis zu seiner Abfahrt die Sonne rauskommt, bleiben Geld und Handy zu Hause.

Jonas Baeck mit Helm auf einem Roller, auf dem Weg nach Dublin

Unterwegs begegnet er großzügigen Tankwarten, skurrilen Straßenmusikern, neuen Freunden, immer wieder dem großen William und nicht zuletzt sich selbst. Momente des Glücks und der Verzweiflung erwarten ihn – und unzählige Abenteuer. So spielt, singt und schmachtet er sich durch Europa und vollbringt Taten, die nicht auszudenken sind. Jonas Baeck erzählt von den wundersamen Dingen, die einem widerfahren können, wenn man das Geld zu Hause lässt und auf die eigene Intuition vertraut.

– Kiepenheuer & Witsch

In Witz, Wärme und Beobachtungsgabe erinnert Baeck gelegentlich an Hape Kerkelings legendäre Pilgerreise.

– Kölnische Rundschau

„Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld – Mit dem Roller nach Dublin“ wurde 2020 vom WDR als zweiteiliges Hörspiel „17 Days“ adaptiert. Mit über 70 Sprecher*innen und einem Soundtrack u.a. von Tom Allan & The Strangest.


Theaterarbeit



Theater und Performance – Auswahl


Jonas Baeck mit Hasenohren und Krawatte auf einer Theaterbühne

2007
Schauspiel-Diplom an der Folkwang Universität der Künste

2007-2008
Nationaltheater Mannheim (Festengagement am Jungen Nationaltheater Mannheim)

2011
Mitbegründung des Kölner Performance Netzwerks Acting Accomplices

2011 – 2022
Zusammenarbeit mit dem renommierten Installations- und Klangkünstler Rochus Aust

2012
Zusammenarbeit mit der Puppetcompany Lovefuckers (Sophiensaele Berlin)

2013
Zusammenarbeit mit dem Mecklenburgischen Staatstheater (Theaterkollektiv Kulturfiliale)

2015
Gründung des Streetart-Performance-Duos Last Attraction zusammen mit Jean Paul Baeck

2016
Zusammenarbeit mit Drama Köln (Club King Georg/Die Stimmen der Dinge)

2018
Mitbegründung des Kölner Künstler*innen Kollektivs Spiegelberg

Seit 2025
Zusammenarbeit mit dem international agierenden Figurentheater Pantao aus Zülpich
Zusammenarbeit mit The Beautiful Minds aus Bonn


Theater-Auszeichnungen


2007
Kölner Theaterpreis für „Der Kick“ (Theater im Bauturm Köln)

2013
Heidelberger Theaterpreis für „Leere Stadt“ (Acting Accomplices)

2014
Kölner Theaterpreis für „Der Freund krank“ (Acting Accomplices)
Kölner Darstellerpreis für „Der Freund krank“ zusammen mit Jean Paul Baeck

2016
Nominierung Kölner Theaterpreis für das Solostück „Ukulele Jam“ (Theater im Bauturm Köln)

2017
Bester Nachwuchskünstler im NRW-Kritikerranking der Welt am Sonntag für
das Solostück „Ukulele Jam“ (Theater im Bauturm Köln)

2018
Inthega Preis „Die Neuberin“ (1. Platz) für „Tod eines Handlungsreisenden“ (Altes Schauspielhaus Stuttgart) 

2020
Theaterpreis des Kölner KunstSalon für „Raub nach F. Schiller“ (Spiegelberg)

2022
Theaterpreis des Kölner KunstSalon (3. Platz) für „Die sieben Gehenkten nach L. Andrejew“ (Spiegelberg)

2025
Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater für „Jeder stirbt für sich allein“ (The Beautiful Minds)

Jonas Baeck mit zwei anderen Schauspielern auf einer Theaterbühne
Jonas Baeck mit einem anderen Schauspieler auf einer Theaterbühne

Theatervermittlung


Seit September 2025 besuche ich die Fortbildung zum
staatlich anerkannten Theaterpädagogen (BuT) am Latibul in Köln
(Theater- & Zirkuspädagogisches Zentrum Köln).


Theaterpädagogische Projekte – Auswahl


2022 & 2023
Kooperation mit der Opernwerkstatt am Rhein und der Help & Hope Stiftung in Dortmund: Inklusive Theaterworkshops mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 13 Jahren mit abschließender Aufführung

2023
Hörspielworkshop für Erwachsene mit Behinderung im St. Katharinenstift in Dülmen, initiiert von der Opernwerkstatt am Rhein

Inklusiver Hörspielworkshop für Kinder auf dem Abenteuerspielplatz in Troisdorf, initiiert von der Opernwerkstatt am Rhein

Inklusiver Hörspielworkshop für Jugendliche der OSK (Offene Schule Köln), initiiert von der Opernwerkstatt am Rhein

2026
„Face the Fake!“ 
Einjähriges Theaterprojekt mit Jugendlichen aus Bonn im Alter von 15 bis 20 Jahren zum Thema Fake News, Kooperation mit The Beautiful Minds, dem Haus der Jugend und der Stiftung Informationskompetenz

„Hundert“
Entwicklung eines Vermittlungsformats für die Uraufführung von „Hundert“ nach Heike Faller von und mit dem Stadtensemble am Schauspiel Köln


Künstlerische Forschung


2015 gründete ich zusammen mit meinem Bruder Jean Paul Baeck das Streetart-Performance-Duo Last Attraction.

Uns beschäftigte die Frage, was geschehen würde, wenn wir als Brüder und Performer mit unserer Phantasie und unseren darstellerischen Möglichkeiten die gewohnten Kontexte der darstellenden Kunst verlassen und dort in Erscheinung treten, wo nichts und niemand uns erwartet. 

Nach unserer Premiere in Stonehaven, Schottland und unseren anschließenden ersten scheuen Versuchen auf einer zehntägigen Reise durch Großbritannien im Jahr 2015, erschloss sich uns nach und nach ein schier unerschöpfliches künstlerisches Forschungsfeld.

Seitdem haben wir uns immer wieder mit unseren für Last Attraction entwickelten Figuren „Vogelmann“ und „Orange People“ auf künstlerische Exkursionen im In- und Ausland begeben.

Stets wagen wir uns zu diesen Zeiten in ein lebendiges Experimentieren. Ein Experimentieren mit den unterschiedlichsten Orten, Situationen, Tieren und Menschen, denen wir während unserer Performance begegnen. Gleichzeitig unternehmen wir dabei den Versuch, unsere Arbeit und Reise filmisch zu dokumentieren. Unsere Forschungsfrage: Was entsteht aus der unangekündigten Konfrontation des Phantastischen mit dem Realen?

Das selbstvergessene, absichtslose Spiel als kreativer, schöpferischer Akt, verändert unsere Wahrnehmung. Im Prozess des Spielens entfernen wir uns von unserem Hang, alles zu beurteilen und zu bewerten. Wir öffnen uns für das, was uns umgibt. Anstatt uns von der Welt zu distanzieren, wird sie nahbar, faszinierend, schön. Das Spiel befördert die Interaktion und die Integration in den jeweiligen Kontext. Mag er noch so fremd und unpassend erscheinen. Es kommt zur Annäherung, Kommunikation, Verbindung. Alles was ist, wird Teil des Spiels.


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